Kategorie: Karten legen

    2 Aug

    Günstig Karten legen lassen

    Karten legen lassen

    Wer möchte nicht gerne in seine eigene Zukunft schauen? Zumindest, solange nur die positiven Ereignisse vorausgesagt werden. Aber auch Warnungen sind bei vielen Menschen willkommen, sie können uns darauf hinweisen, in verschiedenen Bereichen des Lebens zukünftig vorsichtiger zu sein oder etwas zu verändern.

    Und wie schaut man in die eigene Zukunft? Manche behaupten: Das geht doch gar nicht! Andere hingegen glauben daran, dass der Lebensweg jedes einzelnen Menschen vorbestimmt ist und dass man diese Vorbestimmung bis zu einem gewissen Grad voraussagen kann. Wie auch immer – in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten wurden unzählige Methoden zum Vorhersagen der Zukunft entwickelt, angefangen vom Lesen des Kaffeesatzes bis hin zu noch ausgefalleneren Methoden, etwa unter Zuhilfenahme von Tieren.

    Eine Methode hat sich dabei im Laufe der Zeit als besonders beliebt durchgesetzt: das Kartenlegen. Ob mit den bekannten Tarotkarten oder mit gewöhnlichen Skat- bzw. Spielkarten – Kartenlegen ist inzwischen zu einer Art „Volkssport“ geworden. In Büchern und im Internet werden Selbstlernkurse angeboten, doch wer zuverlässige und verwertbare Aussagen möchte, der sollte sich an eine erfahrene Kartenlegerin bzw. einen ebensolchen Kartenleger wenden.

    Was kann mir ein Kartenleger verraten?

    Zunächst einmal: Ein seriöser Kartenleger wird sehr genau wissen, wie er die über Sie erhaltenen Informationen „verpacken“ muss, um Ihre psychische und seelische Verfassung nicht zu überstrapazieren. Er wird Ihnen vor allem die positiven Aspekte und Weissagungen näher bringen – eben das, was Sie im Leben weiterbringt. Es ist also enorm wichtig, die nötige Sorgfalt bei der Auswahl des Kartenlegers walten zu lassen.

    Doch wo findet man einen solchen Kartenleger? Grundsätzlich ist Kartenlegen Vertrauenssache, das heißt, Mundpropaganda ist hier das erste Gebot. Wer schon einmal positive Erfahrungen mit einem Kartenleger bzw. einer Kartenlegerin gemacht hat, wird diese Infos gerne an seine Freunde und Verwandten weitergeben – zumindest wenn man gezielt danach fragt (es gibt viele Menschen, die nicht gerne öffentlich zugeben, sich die Karten legen zu lassen).

    Kartenlegen am Telefon

    Mittlerweile fast schon ein Klassiker ist das Kartenlegen am Telefon. Doch vergessen Sie alles Negative, was Sie bisher darüber gehört haben. Mit einem seriösen und erfahrenen Kartenleger ist das Legen am Telefon eine sichere und „runde“ Sache und wird Ihnen ganz sicher interessante neue Erkenntnisse für Ihren weiteren Lebensweg bringen.

    Das Ganze läuft denkbar einfach ab: Zu Anfang des Gesprächs wird der Kartenleger alle Daten von Ihnen abfragen, die er für das Legen der Karten braucht. In der Regel können Sie in diesem Zuge auch Wünsche äußern, insbesondere hinsichtlich dessen, was Sie über Ihre persönliche Zukunft wissen möchten. Im Anschluss folgt die eigentliche Legesession. Diese dauert – je nach Erfahrung des Kartenlegers und der Anzahl der Fragen des Kunden – in der Regel zwischen 15 und 25 Minuten. Abgerechnet wird beim Kartenlegen am Telefon entweder pauschal oder, was üblicher ist, im Minutentakt. Der Anbieter ist dazu verpflichtet, die Preise gut sichtbar in bzw. an seinem Angebot zu nennen. So wissen Sie sofort, welche Kosten auf Sie zukommen.

    Das Schöne am Kartenlegen per Telefon ist der reduzierte Aufwand, sowohl für Sie selbst als auch für den bzw. die Kartenleger(in). Dies schlägt sich letztendlich natürlich auch in den Kosten nieder. Soll heißen: Sie erhalten das Legen hier deutlich günstiger, als wenn Sie einen „Face-to-Face“ Termin mit einem Kartenleger machen.

    Fazit: Günstiges und trotzdem seriöses Kartenlegen ist möglich! Auch am Telefon können Sie sich die Zukunft voraussagen lassen, und zwar besonders bequem und günstig. Wenn Sie ein paar Grundregeln beachten und die nötige Sorgfalt bei der Auswahl Ihres Kartenlegers walten lassen, erhalten Sie ganz sicher wertvolle Infos für Ihr zukünftiges Leben. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

    Ansonsten kann heute jeder die Tarotkarten wählen, welche ihm am meisten zusagen. Viele Decks sind von bekannten und namenhaften Künstlern gestaltet worden und bieten neben der reinen Funktion als Wahrsagekarten auch optisch einen entsprechenden Reiz.

    26 Jul

    Orakel und Horoskope – der Blick in die Zukunft

    Was sind Orakel eigentlich?

    Ein Orakel befragt eine höhere Instanz, um eine offene Frage zu beantworten. Meistens werden Orakel dazu verwendet, Dinge vorauszusagen und eine Tendez zu sehen. In der Antike galt ein Orakel als „dominante Form der Vorausschau“, wie es Wikipedia nennt.

    In der heutigen Zeit findet man unterschiedliche Meinungen zum Thema „Orakel“. Einige sind der Meinung, daß es im Universum oder dem „Ganzen“ keine Zufälle gibt. Da alles wieder mit Allem zusammenhängt, sei jede Zeit, und ist sie auch noch so gering, vorherbestimmt und damit nicht mehr veränderbar oder manipulierbar. Jeder sollte sich in sein Schicksal ergeben, da man es nicht ändern kann.

    Dabei kann Kartenlegen als Orakel wirklich sehr spannend sein. Je nachdem wer Ihnen die Karten legt, und wieviel Erfahrung dieser Kartenleger hat, desto unterschiedlicher kann das Orakel ausfallen. Auch wird behauptet, der Ort an dem das Orakel befragt wird, könnte das Ergebnis der Sitzung beeinflussen. Natürlich spielt die Umgebung eine Rolle, und auch das verwendete Kartendeck.

    Persönliches oder telefonisches Orakel?

    Tipp: Lassen Sie sich die Orakelkarten lieber persönlich legen, anstatt an einem Servicetelefon. Eine persönliche Sitzung bringt oft mehr Erkenntnisse und es ist leichter, gezielte Fragen zu stellen. Am Telefon will man eher schneller zu einem Ergebnis kommen, was den Ausgang des Orakels negativ beeinflussen kann.

    In der heutigen Zeit sollen Orakel eine Entscheidung erleichtern. Kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man sich zwischen zwei Sachen entscheiden soll, wird ein Orakel nach einer Entscheidungshilfe gefragt. Dabei genügt oft schon eine Tendenz zu einer Seite um dann diese Richtung einzuschlagen. Dabei können die Gründe, ein Orakel zu befragen, ganz unterschiedlich sein. Neuerdings werden bei wichtigen Fußballspielen oder anderen gesellschaftlichen Großereignissen vorher tierische Orakel eingesetzt. Als Beispiel werden einem Hund zwei Freßnäpfe zur Auswahl präsentiert, und wenn er einen auswählt, soll das eine Tendenz anzeigen.

    Weissagung und Zukunft

    Ob und wie genau eine etwaige Weissung in der Zukunft zutrifft, darüber gibt es noch keine genauen Statistiken. Aber je mehr man an seiner eigenen Zukunft arbeitet, kann einem eine gute Weissagung durchaus unterstützen. Die verschiedenen Kartendecks sprechen auch eine unterschiedliche Sprache. Dabei ist es die Aufgabe des Kartenlegers, die Karten auch richtig zu deuten. Gehen Sie daher zu einem Kartenleger, den Sie nicht kennen. Dieser wird also ohne Vorkenntnisse und ohne Details zu wissen, die Karten legen und versuchen, die Zukunft aus diesen Karten zu lesen. Ob die Weissagung jedoch zutrifft oder nicht, muss abgewartet werden.

    Die Geschichte des Kartenlegens

    Genaues weiss man eigentlich nicht. Man vermutet den Ursprung des Kartenlegens zwar in China, aber auch schon die Ägypter arbeiteten mit Karten, die sie als Orakel legten, um in die Zukunft zu schauen. Aus diesem Grund sind auch einige Forscher der Meinung, daß die Kunst des Kartenlegens eventuell auch den Urprung im heutigen Afrika zu suchen ist. Nach Europa kam das Kartenlegen aus dem Orient jedoch erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Die Kartelegekunst wurde meist im verborgenen praktiziert, denn Geistlichkeit und Obrigkeit mißbilligten das Weissagen aus Karten und stellten es unter hohe Strafen. Lange Zeit über galt das Kartenspielen als „Teufelswerk“ und Unglück bringend. Es gab Verordnungen in denen genau festgelegt wurde, wann und an welchen Orten gespielt werden durfte. Nicht in der Nähe und geschweige denn in Gotteshäusern, nicht an kirchlichen Feiertagen und nicht am Sonntag etc. Viele Kartomanten wurden noch bis ins 18. Jahrhundert als Hexen/Hexer verfolgt.

    orakel und karten legenWie wir bereits erfahren haben, werden Karten seit Jahrhunderten dafür genutzt, den Menschen die Zukunft vorauszusagen. Über die gewöhnlichen Spielkarten hinaus haben sich zu diesem Zweck weitere Kartenformen etabliert, die bekannteste unter diesen sind die sogenannten Tarotkarten. Doch auch sie wurden laut Überlieferung zunächst als Spielkarten benutzt, bevor man ihr Potenzial entdeckte, die Zukunft deuten zu können. Hier eine kurze Einführung in die Geschichte des Tarot:

    Mit dem Begriff Tarotkarten bezeichnet man ein Set aus 78 Spielkarten, das vorrangig zur Vorhersage der Zukunft sowie zu Lebenshilfezwecken verwendet wird. Die 78 Karten sind aufgeteilt in 56 Karten der kleinen Arkana und 22 Karten der großen Arkana. Zumindest bei den Karten der kleinen Arkana soll es sich früher um Spielkarten gehandelt haben – sicher belegt ist dies allerdings nicht.
    Tarotkarten wurden bereits im 15. Jahrhundert nachweislich verwendet, insbesondere in nordafrikanischen Ländern wie Ägypten und Marokko. Die Karten wurden beispielsweise von Gelehrten benutzt, die darin die Grundstruktur des mystischen Einweihungsweges sahen. Woher das Wort Tarot stammt, ist bis heute noch nicht abschließend geklärt. Manche Experten sind der Meinung, der Begriff stamme aus dem Französischen und stehe dort für ein altes Kartenspiel, andere wiederum leiten Tarot ab aus der italienischen Bezeichnung Tarocchi oder dem deutschen Wort Tarock, was in etwa soviel wie „Trumpf“ bedeutet. Die französische Ableitung von Tarot könnte durch das Wort „Taroteé“ gebildet werden, was „kariert“ bedeutet. Diese Herleitung liegt recht nah, da die Rückseiten von Spielkarten früher immer kariert waren.

    Tarotkarten

    Da die Menschen vor dem Unbekannten und insbesondere vor dem Okkulten schon immer großen Respekt hatten, wurden Tarotkarten im Laufe der Jahrhunderte immer wieder mit Verboten belegt, bzw. ihr Einsatz entsprechend reglementiert. Um diese Verbote zu umgehen, nutzten Eingeweihte in früheren Zeiten insbesondere die Karten der kleinen Arkana als reines Unterhaltungsspiel. Zudem kamen die 22 Karten der großen Arkana erst später hinzu, genauer gesagt zu Anfang des 16. Jahrhunderts. In diesem Jahrhundert wurde das Tarot erstmals richtig populär, es kristallisierten sich mit der Zeit verschiedene Ausführungen heraus. Durchsetzen konnte sich dabei das sogenannte „Venezianische Tarot“, teilweise auch als „Marseille Tarot“ bezeichnet. Die Städtenamen kommen daher, dass man in einer dieser Städte die Ursprünge des Tarots vermutet.

    Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwarf der Amerikaner Arthur Edward Waite ein neues Tarot. Die Besonderheit: Erstmals waren alle Karten illustriert und konnten zur Deutung herangezogen werden. Zuvor dienten dazu lediglich die Karten der großen Arkana sowie die sogenannten Hofkarten. Das neue Tarot-Kartendeck wurde nach Waite und seinem Verleger benannt und hieß fortan „Rider-Waite-Tarot“. Ein weiteres, bis heute sehr bekanntes Tarot-Kartendeck ist jenes von Alleister Crowley. Dieses Deck erschien 1944 zunächst unter dem Namen „Das Buch Thot“ in Anlehnung an den gleichnamigen ägyptischen Weisheitsgott.

    Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden dann immer mehr verschiedene Tarot-Kartensets entwickelt, es setzte ein regelrechter Boom ein. Viele bekannte Künstler wurde im diesem Zuge auf das Thema aufmerksam und gestalteten ihre eigenen Karten – unter anderem der weltbekannte Salvatore Dali. Daher gibt es heute eine schier unbegrenzte Anzahl an verschiedenen Tarot-Kartensätzen, die auch „Decks“ genannt werden. Allerdings ähneln sich die Motive teilweise sehr stark und wurden nur in kleinen Details verändert. Um das Tarot auch in andere Gesellschaftsschichten einzuführen, wurden außerdem in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder Abwandlungen entwickelt. So gibt es z. B. recht einfalls- und geschmacklose „Party-Tarots“, Liebes- und Treue-Tarots und vieles mehr. Ob die Welt diese Versionen wirklich braucht, sei einmal dahingestellt.

    26 Jul

    Orakel und Horoskope – der Blick in die Zukunft

    Was sind Orakel eigentlich?

    Ein Orakel befragt eine höhere Instanz, um eine offene Frage zu beantworten. Meistens werden Orakel dazu verwendet, Dinge vorauszusagen und eine Tendez zu sehen. In der Antike galt ein Orakel als „dominante Form der Vorausschau“, wie es Wikipedia nennt.

    In der heutigen Zeit findet man unterschiedliche Meinungen zum Thema „Orakel“. Einige sind der Meinung, daß es im Universum oder dem „Ganzen“ keine Zufälle gibt. Da alles wieder mit Allem zusammenhängt, sei jede Zeit, und ist sie auch noch so gering, vorherbestimmt und damit nicht mehr veränderbar oder manipulierbar. Jeder sollte sich in sein Schicksal ergeben, da man es nicht ändern kann.

    Dabei kann Kartenlegen als Orakel wirklich sehr spannend sein. Je nachdem wer Ihnen die Karten legt, und wieviel Erfahrung dieser Kartenleger hat, desto unterschiedlicher kann das Orakel ausfallen. Auch wird behauptet, der Ort an dem das Orakel befragt wird, könnte das Ergebnis der Sitzung beeinflussen. Natürlich spielt die Umgebung eine Rolle, und auch das verwendete Kartendeck.

    Persönliches oder telefonisches Orakel?

    Tipp: Lassen Sie sich die Orakelkarten lieber persönlich legen, anstatt an einem Servicetelefon. Eine persönliche Sitzung bringt oft mehr Erkenntnisse und es ist leichter, gezielte Fragen zu stellen. Am Telefon will man eher schneller zu einem Ergebnis kommen, was den Ausgang des Orakels negativ beeinflussen kann.

    In der heutigen Zeit sollen Orakel eine Entscheidung erleichtern. Kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man sich zwischen zwei Sachen entscheiden soll, wird ein Orakel nach einer Entscheidungshilfe gefragt. Dabei genügt oft schon eine Tendenz zu einer Seite um dann diese Richtung einzuschlagen. Dabei können die Gründe, ein Orakel zu befragen, ganz unterschiedlich sein. Neuerdings werden bei wichtigen Fußballspielen oder anderen gesellschaftlichen Großereignissen vorher tierische Orakel eingesetzt. Als Beispiel werden einem Hund zwei Freßnäpfe zur Auswahl präsentiert, und wenn er einen auswählt, soll das eine Tendenz anzeigen.

    Weissagung und Zukunft

    Ob und wie genau eine etwaige Weissung in der Zukunft zutrifft, darüber gibt es noch keine genauen Statistiken. Aber je mehr man an seiner eigenen Zukunft arbeitet, kann einem eine gute Weissagung durchaus unterstützen. Die verschiedenen Kartendecks sprechen auch eine unterschiedliche Sprache. Dabei ist es die Aufgabe des Kartenlegers, die Karten auch richtig zu deuten. Gehen Sie daher zu einem Kartenleger, den Sie nicht kennen. Dieser wird also ohne Vorkenntnisse und ohne Details zu wissen, die Karten legen und versuchen, die Zukunft aus diesen Karten zu lesen. Ob die Weissagung jedoch zutrifft oder nicht, muss abgewartet werden.

    Die Geschichte des Kartenlegens

    Genaues weiss man eigentlich nicht. Man vermutet den Ursprung des Kartenlegens zwar in China, aber auch schon die Ägypter arbeiteten mit Karten, die sie als Orakel legten, um in die Zukunft zu schauen. Aus diesem Grund sind auch einige Forscher der Meinung, daß die Kunst des Kartenlegens eventuell auch den Urprung im heutigen Afrika zu suchen ist. Nach Europa kam das Kartenlegen aus dem Orient jedoch erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Die Kartelegekunst wurde meist im verborgenen praktiziert, denn Geistlichkeit und Obrigkeit mißbilligten das Weissagen aus Karten und stellten es unter hohe Strafen. Lange Zeit über galt das Kartenspielen als „Teufelswerk“ und Unglück bringend. Es gab Verordnungen in denen genau festgelegt wurde, wann und an welchen Orten gespielt werden durfte. Nicht in der Nähe und geschweige denn in Gotteshäusern, nicht an kirchlichen Feiertagen und nicht am Sonntag etc. Viele Kartomanten wurden noch bis ins 18. Jahrhundert als Hexen/Hexer verfolgt.

    orakel und karten legenWie wir bereits erfahren haben, werden Karten seit Jahrhunderten dafür genutzt, den Menschen die Zukunft vorauszusagen. Über die gewöhnlichen Spielkarten hinaus haben sich zu diesem Zweck weitere Kartenformen etabliert, die bekannteste unter diesen sind die sogenannten Tarotkarten. Doch auch sie wurden laut Überlieferung zunächst als Spielkarten benutzt, bevor man ihr Potenzial entdeckte, die Zukunft deuten zu können. Hier eine kurze Einführung in die Geschichte des Tarot:

    Mit dem Begriff Tarotkarten bezeichnet man ein Set aus 78 Spielkarten, das vorrangig zur Vorhersage der Zukunft sowie zu Lebenshilfezwecken verwendet wird. Die 78 Karten sind aufgeteilt in 56 Karten der kleinen Arkana und 22 Karten der großen Arkana. Zumindest bei den Karten der kleinen Arkana soll es sich früher um Spielkarten gehandelt haben – sicher belegt ist dies allerdings nicht.
    Tarotkarten wurden bereits im 15. Jahrhundert nachweislich verwendet, insbesondere in nordafrikanischen Ländern wie Ägypten und Marokko. Die Karten wurden beispielsweise von Gelehrten benutzt, die darin die Grundstruktur des mystischen Einweihungsweges sahen. Woher das Wort Tarot stammt, ist bis heute noch nicht abschließend geklärt. Manche Experten sind der Meinung, der Begriff stamme aus dem Französischen und stehe dort für ein altes Kartenspiel, andere wiederum leiten Tarot ab aus der italienischen Bezeichnung Tarocchi oder dem deutschen Wort Tarock, was in etwa soviel wie „Trumpf“ bedeutet. Die französische Ableitung von Tarot könnte durch das Wort „Taroteé“ gebildet werden, was „kariert“ bedeutet. Diese Herleitung liegt recht nah, da die Rückseiten von Spielkarten früher immer kariert waren.

    Tarotkarten

    Da die Menschen vor dem Unbekannten und insbesondere vor dem Okkulten schon immer großen Respekt hatten, wurden Tarotkarten im Laufe der Jahrhunderte immer wieder mit Verboten belegt, bzw. ihr Einsatz entsprechend reglementiert. Um diese Verbote zu umgehen, nutzten Eingeweihte in früheren Zeiten insbesondere die Karten der kleinen Arkana als reines Unterhaltungsspiel. Zudem kamen die 22 Karten der großen Arkana erst später hinzu, genauer gesagt zu Anfang des 16. Jahrhunderts. In diesem Jahrhundert wurde das Tarot erstmals richtig populär, es kristallisierten sich mit der Zeit verschiedene Ausführungen heraus. Durchsetzen konnte sich dabei das sogenannte „Venezianische Tarot“, teilweise auch als „Marseille Tarot“ bezeichnet. Die Städtenamen kommen daher, dass man in einer dieser Städte die Ursprünge des Tarots vermutet.

    Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwarf der Amerikaner Arthur Edward Waite ein neues Tarot. Die Besonderheit: Erstmals waren alle Karten illustriert und konnten zur Deutung herangezogen werden. Zuvor dienten dazu lediglich die Karten der großen Arkana sowie die sogenannten Hofkarten. Das neue Tarot-Kartendeck wurde nach Waite und seinem Verleger benannt und hieß fortan „Rider-Waite-Tarot“. Ein weiteres, bis heute sehr bekanntes Tarot-Kartendeck ist jenes von Alleister Crowley. Dieses Deck erschien 1944 zunächst unter dem Namen „Das Buch Thot“ in Anlehnung an den gleichnamigen ägyptischen Weisheitsgott.

    Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden dann immer mehr verschiedene Tarot-Kartensets entwickelt, es setzte ein regelrechter Boom ein. Viele bekannte Künstler wurde im diesem Zuge auf das Thema aufmerksam und gestalteten ihre eigenen Karten – unter anderem der weltbekannte Salvatore Dali. Daher gibt es heute eine schier unbegrenzte Anzahl an verschiedenen Tarot-Kartensätzen, die auch „Decks“ genannt werden. Allerdings ähneln sich die Motive teilweise sehr stark und wurden nur in kleinen Details verändert. Um das Tarot auch in andere Gesellschaftsschichten einzuführen, wurden außerdem in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder Abwandlungen entwickelt. So gibt es z. B. recht einfalls- und geschmacklose „Party-Tarots“, Liebes- und Treue-Tarots und vieles mehr. Ob die Welt diese Versionen wirklich braucht, sei einmal dahingestellt.