Kategorie: Versicherung

    15 Mrz

    Private Krankenversicherung Wechsel

    Sie stehen vor der Überlegung, Ihre Krankenversicherung zu wechseln –
    entweder aus der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung, aus einer privaten Krankenversicherung in eine andere PKV oder aus einer gesetzlichen Krankenkasse in eine andere GKV. Wir wollen uns vorrangig mit den ersten beiden Szenarien befassen.Wechsel private Krankenversicherung

    Informationen und Tipps zum Wechsel der Krankenversicherung

    Sie wollen wechseln – das hat Gründe – meistens geht es um den ggf. hohen Beitrag oder Sie sind mit den Leistungen Ihrer Krankenversicherung nicht mehr zufrieden.

    Unser Rat an Sie: überdenken Sie diesen Wechsel genau und lassen Sie sich von den Experten unverbindlich beraten. Wir möchten Ihnen hier ein paar erste wichtige Ratschläge an die Hand geben, den die Entscheidung aus der PKV in eine andere Private Krankenversicherung zu wechseln oder aus der gesetzlichen Krankenkasse in eine Private zu wechseln hat möglicherweise weitreichende finanzielle Folgen für Sie im laufe Ihres Lebens!

    Was ist bei einem Versicherungswechsel in der Krankenversicherung wichtig?

    Bei einem geplanten Wechsel aus der Gesetzlichen in die Private sollte Ihre Familienplanung in die Entscheidung unbedingt einbezogen werden. Wollen Sie eine Familie gründen, Kinder bekommen? Dann bedenken Sie, das nicht berufstätige Ehepartner und Kinder jeweils eigenständig versichert werden müssen! Singles und Doppelverdiener ohne Kinder können hier anders kalkulieren.

    Ihr Gesundheitszustand ist entscheidend für Ihren Beitrag in der privaten Krankenversicherung – möglicherweise kommen Risikozuschläge oder Auschlüsse je nach Gesundheitszustand zum tragen. Im äußersten kann die PKV Ihre Aufnahme komplett ablehnen! Wir raten Ihnen aber immer zu wahrheitsgemäßen Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand, denn ansonsten können Sie Ihren Versicherungsschutz riskieren!

    Ihr Eintrittsalter steigt von Jahr zu Jahr – Sie werden älter und dementsprechend steigt der Beitrag in der Privaten, den der Beitrag wird hier auch nach dem Eintrittsalter berechnet. Desto älter Sie sind, desto höher ist der Beitrag zur privaten Krankenversicherung. Das gilt auch bei Wechsel von Privat zu Privat!

    Ihre Rücklagen für später – die sogenannten Altersrückstellungen der privaten Kranlkenversicherung können ggf. nur teilweise oder sogar gar nicht mitgenommen werden. Fragen Sie hier unbedingt die Experten. Möglicherweise ist es dann auch ratsam, die weiteren Tarife Ihres jeweiligen Versicherers zu prüfen und nicht die Gesellschaft zu wechseln! In diesem Falle, bleiben Ihre Altersrückstellungen bei Ihnen.

    Kündigen Sie Ihre bestehende Krankenversicherung erst, wenn Sie die schriftliche Zusage Ihrer neuen Versicherung in Händen halten!

    Checkliste zum Wechsel der Krankenversicherung

    Lassen Sie sich von unabhängigen Experten beraten – eine Übersicht über die Vielfalt der Gesellschaften und Tarife ist für Laien schlichtweg fast unmöglich. Vergleichen Sie unbedingt mehrere Angebote. Welche Versicherungsgesellschaften sind über langfristige Zeiträume beitragsstabil? Betrachten Sie nicht nur die aktuelle Preisgestaltung.

    Achtung bei Lockangeboten – prüfen Sie das Angebot genau!

    Lassen Sie sich die Kennzahlen der Gesellschaften darlegen, Sie sind Indikator dafür, wie die Gesellschaften mit dem Geld der Versicherten haushalten. Was brauchen Sie wirklich – ist für Sie die Chefarztbehandlung oder das Einzelzimmer im Krankenhaus wichtig? Haben Sie besondere Wünsche, z.B. alternative Heilmethoden?

    Welche Gesellschaft bietet Ihnen Ihr individuell bestes Preis-Leistungsverhältnis zugeschnitten auf Ihre persönlichen Wünsche? Bedenken Sie, das ein erneuter Wechsel nicht jederzeit möglich sein muss, ohne ggf. finanzielle Einbußen zu erleiden! Treffen Sie keine übereilte Entscheidung und lassen Sie sich nicht zu einem Abschluss drängen, wenn Sie noch Bedenkzeit benötigen – Ihre getroffene Entscheidung hat eine möglicherweise entscheidende finanzielle Reichweite für Sie persönlich!

    20 Jul

    Mehr Rechte für Privatversicherte

    Das Bundesjustizministerium legt einen Gesetzesentwurf vor, der die Rechte von Privatversicherten in Deutschland stärken soll.Rechte für Privatversicherte

    Schnellere Information zur Kostenübernahme

    PKV-Versicherten soll das Recht zugestanden werden, vor einer Behandlung eine schnelle Rückinformation durch Ihre Versicherungsgesellschaft zu bekommen, ob und in welcher Höhe Behandlungskosten übernommen werden.

    Die gesetzliche Regelung soll die Versicherten schnell aufklären, damit es keine unangenehmen, oft psychischen Belastungen durch lange Wartezeiten auf Antwort durch die Versicherungen gäbe. Eine längere Zeit im Ungewissen darüber zu sein, ob die Versicherung die Behandlungskosten übernimmt oder nicht, ist für viele Menschen sehr belastend, insbesondere bei höheren Kosten der Behandlung. In akuten Fällen sollen die Versicherungsgesellschaften dazu angehalten sein, schnellstmöglich zu reagieren und den Versicherten zu informieren.

    Voraussetzungen und Leistungen

    Gelten soll die Regelung, sofern sich die Behandlungskosten aller Wahrscheinlichkeit nach auf über 3.000,- Euro belaufen. Der Versicherte muss seiner Versicherung einen Heil- und Kostenplan vorlegen.

    Kündigung eines Basistarifes

    Hat ein Versicherter einen Basistarif mit Selbstbehalt gewählt und hat diese Tarifänderung nicht zu einer Beitragsverminderung geführt, soll er diesen kündigen dürfen, so der Gesetzesentwurf.

    Bindung an Zusatzverträge

    Wird ein Hauptvertrag widerrufen, soll eine Bindung an Zusatzverträge ausgeschlossen werden.

    Kündigung nach Beitragserhöhungen

    Die Frist um nach einer Beitragserhöhung zu kündigen soll nach Gesetzesentwurf um einen Monat erhöht werden. Anstelle von nur einem Monat, soll den Versicherten eine Frist von 2 Monaten eingeräumt werden, um zu kündigen. Vorteilhaft, um entsprechend nach einer neuen, individuellen Krankenversicherung zu suchen.

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    20 Jul

    Mehr Rechte für Privatversicherte

    Das Bundesjustizministerium legt einen Gesetzesentwurf vor, der die Rechte von Privatversicherten in Deutschland stärken soll.Rechte für Privatversicherte

    Schnellere Information zur Kostenübernahme

    PKV-Versicherten soll das Recht zugestanden werden, vor einer Behandlung eine schnelle Rückinformation durch Ihre Versicherungsgesellschaft zu bekommen, ob und in welcher Höhe Behandlungskosten übernommen werden.

    Die gesetzliche Regelung soll die Versicherten schnell aufklären, damit es keine unangenehmen, oft psychischen Belastungen durch lange Wartezeiten auf Antwort durch die Versicherungen gäbe. Eine längere Zeit im Ungewissen darüber zu sein, ob die Versicherung die Behandlungskosten übernimmt oder nicht, ist für viele Menschen sehr belastend, insbesondere bei höheren Kosten der Behandlung. In akuten Fällen sollen die Versicherungsgesellschaften dazu angehalten sein, schnellstmöglich zu reagieren und den Versicherten zu informieren.

    Voraussetzungen und Leistungen

    Gelten soll die Regelung, sofern sich die Behandlungskosten aller Wahrscheinlichkeit nach auf über 3.000,- Euro belaufen. Der Versicherte muss seiner Versicherung einen Heil- und Kostenplan vorlegen.

    Kündigung eines Basistarifes

    Hat ein Versicherter einen Basistarif mit Selbstbehalt gewählt und hat diese Tarifänderung nicht zu einer Beitragsverminderung geführt, soll er diesen kündigen dürfen, so der Gesetzesentwurf.

    Bindung an Zusatzverträge

    Wird ein Hauptvertrag widerrufen, soll eine Bindung an Zusatzverträge ausgeschlossen werden.

    Kündigung nach Beitragserhöhungen

    Die Frist um nach einer Beitragserhöhung zu kündigen soll nach Gesetzesentwurf um einen Monat erhöht werden. Anstelle von nur einem Monat, soll den Versicherten eine Frist von 2 Monaten eingeräumt werden, um zu kündigen. Vorteilhaft, um entsprechend nach einer neuen, individuellen Krankenversicherung zu suchen.

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