Gartensaison und Garten

Die Gartensaison startet ab Mai wieder durch, bereiten Sie sich vor

Ein Garten erfreut sich großer Beliebtheit. Gärten sind im Sommer eine wahre Pracht. Damit es so ist, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Die Grünanlage muss gehegt und gepflegt werden. Dabei handelt es sich nicht nur um das Bepflanzen der eigenen Grünanlage, sondern auch um die Kultivierung des kleinen Parks.

Der Garten liegt im Winterschlaf

Der Garten ist noch von Schnee bedeckt, und dennoch stehen einige Arbeiten im kalten Januar an, denn die Bäume sind noch nicht geschnitten worden. Hierzu sollten Vorkehrungen getroffen werden. Heckenschere, Säge und Astschere gehören womöglich nachgeschliffen oder erneuert. Ist eine Kettensäge vorhanden, so sollte diese womöglich geölt und eventuell geschärft werden. Aber auch die Sträucher benötigen etwas Sorgfalt. Abgebrochene und dürre Äste müssen entfernt werden. Hierzu wäre eine Harke von Nöten. Durch die Kälte werden oftmals Stiele locker, die der Hobbygärtner vor dem Gebrauch noch befestigen sollte. Im Januar kommt es nicht selten vor, dass sich die Schneeschippe etwas lockert. Auch hier kann durch eine Befestigung Abhilfe geschaffen werden.

Die noch im Keller stehenden Gartenstühle benötigen ebenfalls eine Auffrischung, wie beispielsweise alte Farbe abschaben, abschleifen und mit einer frischen Farbe imprägnieren. Ebenfalls braucht die Terrasse einen neuen Schutzanstrich. Gerade während des kalten Winters wäre diese Arbeit vorteilhaft. Das Holz ist durch die Kälte ausgetrocknet, sodass das Holz beim Streichen viel Farbe aufnehmen und tief einziehen kann. Die im Keller überwinterten Pflanzen sollten leicht gegossen werden, damit diese nicht austrocknen. Buchsbaum, Eiben und Stechpalmen gehören zu den großen Ausnahmen, die auch im Winter einen Dünger benötigen, der mit dem Gießwasser in die Erde mit eingebracht werden sollte.Gartenpflege leicht gemacht

Die ersten Sonnenstrahlen erwärmen den Garten

Mit den ersten Sonnenstrahlen zieht langsam der Frühling ein. Die ersten Samen sollten gesät werden, damit diese rechtzeitig gedeihen können. Oftmals ist es allerdings nicht möglich, alle ausgesäten Kräuter und Gemüsen auf den Fensterbänken zu platzieren. Hierzu würde sich ein Gartenhäuschen besonders gut eignen. Dieses schirmt die Kälte der Nacht ab und erwärmt sich im Inneren während des Tages. Überdies muss der Kompost umgeschichtet werden. Alter Kompost gehört nach oben, damit der frische Kompost vom Vorjahr noch abfaulen kann. Gabel, Harke und Schaufel sollten begutachtet, repariert und falls nötig, erneuert werden. Auch die Rosen brauchen ihren Rückschnitt. Mit einer scharfen Gartenschere einfach die vertrockneten und kranken Triebe abschneiden. Dabei sollten allerdings die Rosen geschnitten und nicht gequetscht werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Rosenschere scharf ist. Mit der Gartenschere können auch die überwinterten Geranien von ihren langen Trieben befreit werden.

Der Frühling zieht ins Land

Die ersten Frühlingsboten wachen aus dem Winterschlaf auf und beginnen Knospen zu bilden. Frühbeete sind nun besonders gefragt. Der abgefaulte Kompost muss in die Erde der Frühbeete eingebracht werden. Sind bestehende Beete vorhanden, so sollten diese mit einem Spaten aufgelockert werden. Damit muss der Kompost nach unten und die aufgelockerte Erde sollte diesen vollständig bedecken. Mit einer Harke werden die Erdknollen zerkleinert und mit einem Rechen eine feine Erdschicht gestaltet. Auch hier empfiehlt es sich, die Gartengeräte, wie beispielsweise Spaten, Gabel oder Rechen kurze Aufmerksamkeit zu schenken und diese vor dem Gebrauch zu reparieren oder zu erneuern. Eine Vielzahl an Kräutern und Gemüsen sind nun bereit für das Frühbeet. Weil die Nächte noch relativ kühl oder sogar frostig sein können, sollten diese mit einer geeigneten Plane zugedeckt werden. Salate, die ebenfalls in Frühbeet gepflanzt werden, sollten mit einem entsprechenden Gartenvlies abgedeckt werden, damit die Wärme in der frischen Erde gespeichert werden kann. Schnittlauch, Petersilie und viele andere Kräuter können durch Teilen der Erdballen vermehrt werden.

Die Hecken benötigen Pflege

Während des Winters blieben die Hecken unberührt, diese wurden eventuell nur vom Schnee befreit, um einen Schneebruch zu verhindern. Doch im Frühjahr benötigen diese den Rückschnitt. Sobald sich die ersten Triebe zeigen, müssen diese gestutzt werden. Dabei sollte die Heckenschere, oder anderes benutztes Schneidwerkzeug für den Garten, besonders gut schneiden. Werden die Triebe anstatt geschnitten abgequetscht, so können diese nicht mehr wachsen und die Hecke verliert ihr buschiges Aussehen. Die große Ausnahme sind Hecken, die bereits im Frühling in voller Blüte stehen. Diese sollten nach dem Verblühen einem Rückschnitt unterzogen werden. Harke, Besen und Schubkarre kommen jetzt zum Einsatz. Auch eine Kabelrolle sollte dabei nicht fehlen, damit die Hecke problemlos ihren Rückschnitt erfahren kann. Damit der Rückschnitt im Kompost verfaulen kann, sollte dieser vorher mit einem Häcksler zerkleinert werden. Ganze Äste verfaulen schlecht und sorgen beim Entnehmen für Widerspenstigkeit. Der Häcksler sollte vorher geprüft und die Messer neu geschliffen werden.

Das erste Grün im Garten Nach dem Winter ist der Rasen braun und unschön. Sobald das erste Grün sich zeigt, ist es Zeit für den Vertikutierer. Dieser sorgt dafür, dass Maulwurfshügel entfernt und der Rasen von Steinen befreit wird. Des Weiteren hat der Vertikutierer die Aufgabe, dass dieser die Erdoberfläche auflockert und dadurch der Rasen gleichmäßig wachsen kann. Außerdem hat es den Vorteil, dass die Messer des Rasenmähers nicht mit dem Erdreich in Kontakt kommen und somit unscharf werden. Die ersten Gräser sind meistens sehr fein und daher benötigt der Rasenmäher einen feinen Schliff. Aber auch die Terrasse gehört wieder auf Vordermann gebracht. Die verunreinigten Steine sollten gesäubert und eventuell ausgetauscht werden. Ist eine Kiesterrasse vorhanden. so sollte diese mit einem Laubbesen gefegt werden. Ist die Kiesterrasse stark verunreinigt, so sollte die Oberfläche durch eine neue Kiesschicht erneuert werden. Nach dem Rasenmähen müssen die Gerätschaften sowie die verunreinigten Ränder vor Verschmutzung befreit werden. Mit einem Hochdruckreiniger ist dies ein Leichtes. Bevor dieser genutzt wird, sollte der Gartenschlauch auf Bruch inspiziert und allenfalls repariert oder ausgetauscht werden.