Nahrungsmittel ohne Gentechnik

Nahrungsmittel ohne Gentechnik

Die Umweltorganisation Greenpeace hat viele Lebensmittelhersteller unter die Lupe genommen, um zu überprüfen, welche ohne Gentechnik auskommen. Bei pflanzenbasierten Lebensmitteln ist die Auswahl relativ groß, doch Milch, Fleisch und Eier sind oftmals problematisch: Denn die ganzen genveränderten Pflanzen landen letztendlich im Tierfutter, da sie niemand in Deutschland essen will. Das wissen auch die Hersteller. Hier finden Sie das Ranking, das Greenpeace erstellt hat.

Führend ohne Gentechnik

Die Spitzenreiter was den Verzicht auf Gentechnik in ihren Produkten betrifft sind Alnatura und Tegut. Sie verzichten komplett auf Gentechnik, sogar bei Futtermitteln. Auf dem dritten Platz kommt für manche etwas überraschend Aldi Nord. Der Konzern verzichtet seit zehn Jahren bei der Geflügelfütterung komplett auf Gentechnik und bietet so günstige Bio-Lebensmittel vom Discounter. Die Eigenmarken „Gut Bio“, „Bauernglück“ und „Farmfreude“ können also bedenkenlos gekauft werden. Ebenfalls gleichauf ist Aldi Süd mit seiner Eigenmarke „bio“.

Auch der Handelskonzern Kaufland ist bereits auf dem richtigen Weg. „Kaufland Bio“, die Hausmarke, verzichtet ganz auf Gentechnik, ebenso wie alle Eiermarken und Hähnchenfleisch der Marke „K-Klassic“. Dicht auf folgen Eigenmarken des Lebensmitteldiscounters Lidl. Er bietet regionale gentechnikfreie Produkte unter dem Namen „Biotrend“ an. Alle Eiermarken sowie die Hähnchen- und Putenprodukte der Marke „Landjunker“ und bei Molkereiprodukten „Ein gutes Stück Heimat“ kommen ohne Gentechnik aus.

Der Bio-Trend ist nicht mehr aufzuhalten

Penny hat zwar noch Nachholbedarf, ist jedoch bereits bei der Umstellung auf gentechnikfreie Futtermittel. Der Mu1tterkonzern Rewe bietet mit „Rewe Bio“ bereits gentechnikfreie Produkte an. Bei Eiern sind die „ja!“ und „Rewe“-Marken unbedenklich, sowie bei Hähnchen- und Putenfleisch „Brandenburg“ und „Juwel“, bei Milch „ja!/Pro Planet“. Norma bietet gekennzeichneten Käse mit „Leckerrom Genussländer“ und „St. Alpine“ und die komplett gentechnikfreie Eigenmarke „Bio Sonne“. Bei Hähnchen- und Geflügelprodukten ist es „Gut Langenhof“.

Coop, Edeka, Netto, Kaiser’s/Tengelmann und Real besetzen die hinteren Plätze. Hier steckt die Bio-Bewegung zum Teil noch in den Kinderschuhen und wird eher halbherzig verfolgt.

Sie sehen, es ist nicht so schwer, gentechnikfreie Produkte zu bekommen. Wer sich gezielt informiert und bewusst einkauft, kann für sich und seine Familie eine gentechnikfreie Ernährung sicherstellen.

Bildnachweis: Sandwich © geckostamp – sxc.hu

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