Neues Besteck – worauf muss man achten?

Der größte Einfluss auf die Qualität des Essbesteckes hat das verwendete Herstellmaterial.
Aber auch die angewendete Vearbeitungssorgfalt in der Herstellung macht sich in der Qualität des Endproduktes bemerkbar.
Das Herstellmaterial

Am häufigsten werden Chromstahl und Chromnickelstahl verwendet. Diese Materialien weisen eine hohe Rostbeständigkeit und eine gute Säureunempfindlichkeit. Sie sind spülmaschinengeeignet und sind einfach in der Pflege. Versilbertes oder vergoldetes Besteck bedarf natürlich einer intensiveren Pflege. Der Chromstahl wird besonders bei preislich niedrigeren Bestecksortimenten angewendet. Dafür erfüllt der Chromstahl alle Anforderungen an ein gutes Besteck. Er ist geruchsneutral, geschmacksneutral, rostfrei und säureunempfindlich. Zudem ist Chromstahl magnetisierbar, was ihn vorteilhaft für die Massengastronomie macht.

Der Chromnickelstahl beinhält ca. 8%-10% Nickel. Er weist eine noch größere Beständigkeit gegenüber Säure auf als Chromstahl. Die Formgebung in der Herstellung kann annähernd frei erfolgen. Dieses Material ist besonders interessant für die Gastronomie.

Die Grundstärke des Bestecks

Die Grundstärke sollte mehr als ca. 2,5 mm betragen. So ist abgesichert, dass das Besteck auch hohe Belastungen über einen langen Zeitraum aushält. Günstiges, alleinig aus dünnen Metallplatten gestanztes Besteck weist oft eine geringere Stärke des Grundmaterials auf.

Die Verarbeitung

Gutes Besteck wird detailliert verarbeitet. Zu einer derartigen Verabeitung zählt, dass die Kanten keine Kratzer besitzen und weich gehalten sind. Sie dürfen nicht zu scharf sein. Zudem sollte das Besteck gut poliert sein und es sollten keine Poren auf der Oberfläche vorhanden sein. Der Gabelrand und der Löffel müssen frei von scharfen kanten sein. Zwischen den Gabelzinken sollte man kein Schneidgrat sehen.
Das Tafelmesser muss einen guten Wellenschliff besitzen und sollte eine gewisse schärfe aufweisen.

Eine qualitativ hochwertige Wahl trifft man mit Bestecken von WMF oder Zwilling. Hier ist garantiert, dass das Besteck annähernd ein Leben lang besteht und auch noch gut aussieht.

Aber vernünftiges Essbesteck, welches sich vielleicht nicht ein Leben lang hält, ist auch von „no-name“ Herstellern zu bekommen. Gewisse Grundanforderungen und Qualitätsgrundsätze (z.B. Rostfreiheit, Säureunempfindlichkeit) erfüllt fast jedes in Deutschland verkaufte Modell.

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